Betonbrechen
Betonbrechen kann zweierlei erfolgen: mechanisch oder chemisch.
Mechanisches Betonbrechen
Bei Arbeiten dieser Art nutzen wir standardmäßig Hydraulik- und Elektrohammer. Aufgrund der hohen Leistung und Funktionsfähigkeit der Maschinen werden Hydraulikhammer auf Trägern mit Verbrennungsantrieb (BOBCAT S250H) oder Elektroantrieb (BROKK 90 und BROKK 260) montiert. Das mechanische Betonbrechen erfolgt auch unter Einsatz von Brechzangen, die auf Abbruchmaschinen oder mobilen hydraulisch-mechanischen Brechern mit Verbrennungs- oder Elektroantrieb montiert sind.
Chemisches Betonbrechen
In dieser Technik nutzen wir spezielle explosionsfreie chemische Stoffe, die nach Zubereitung in die vorgefertigten Öffnungen im zu brechenden Stoff eingeführt werden.
Infolge der Kristallisierung erhöht sich das Volumen der Füllmasse (sogar 6-fach). Dadurch werden Längs- und Querkräfte hervorgerufen, die zahlreiche Brüche und Schichtspaltungen der Stoffstruktur verursachen.
Die Wirksamkeit und universale Anwendung dieser Methode ist nicht zu unterschätzen falls mechanisches Brechen unmöglich ist, das invasiver und für die Umwelt aufgrund von Lärm und Staub belastend ist.
Zum chemischen Betonbrechen nutzen wir z.B. Cevamit. Es ist ein explosionsfreier Quellstoff, der zum Brechen von Beton, Stein, Stahlbeton, Felsen, Ziegeln und sonstigen unplastischen Elementen dient.
Der Einsatz eines Quellstoffes belastet nicht die Umwelt.
Cevamit wird mit Wasser gemischt und in die Öffnungen im zu sprengenden Stoff eingeführt. Nach einigen Stunden quellt das Mittel und ruft Spannungen von bis zu 50 MPa hervor.
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